Mitte 20 und schon Potenzmittel?

Potenzmittel werden von den meisten Menschen mit älteren Männern oder exzessiven Partygängern in Verbindung gebracht. Klar, mit zunehmendem Alter sinkt der Hormonspiegel, vor allem der Spiegel der Sexualhormone. Hinzu kommen Zivilisationskrankheiten wie Herz-Kreislauf-Schwierigkeiten oder Diabetes, welche den Aufbau einer Erektion weiter erschweren. Und bei Partygängern kann es nach exzessivem Alkoholkonsum auch schon einmal schwierig werden, mit der neuen Bekanntschaft ein erfolgreiches Stelldichein zu absolvieren. In beiden Fällen wird gern zu Potenzmitteln wie Viagra gegriffen. Doch seit einigen Jahren steigt bei einer Bevölkerungsgruppe die Anzahl der Anwender von Potenzmitteln, die viele überraschen würde – bei den sonst als sehr potent geltenden 20- bis 30-jährigen Männern. Das hat bestimmte Gründe.

Erektionsstörung durch exzessive Masturbation

Männer haben in der Regel in ihren 20er Jahren ihren sexuellen Höhepunkt erreicht. Ihr Hormonspiegel erreicht in diesen Jahren ihren höchsten Wert, sie sind sexuell im leistungsfähigsten Alter. Doch seit einigen Jahren ist ein Trend zu beobachten der bedenklich ist und vielen Sorgen macht. Die einst so potenten Prachtburschen leiden zunehmend unter dem Phänomen der erektilen Dysfunktion. Die Gründe hierfür sind vielfältig, auch körperliche und seelische Krankheiten können ein Faktor sein. Doch besonders ein Phänomen ist für die erektile Dysfunktion verantwortlich, die den jungen Männern zu schaffen macht. Die theoretisch ständige Verfügbarkeit von Sex, durch die Männer stark unter Druck gesetzt werden sowie die zu jeder Stunde eines jeden Tages verfügbare und mit wenigen Klicks erreichbare Pornographie, in der jegliche Spielart gezeigt wird, sei sie noch so ungewöhnlich. Zudem sorgt die exzessive Masturbation über kurz oder lang für Erektionsstörungen.

Die Reizschwelle wird durch Pornos erhöht

Doch nicht nur die exzessive Masturbation bei den pornographischen Inhalten sorgt dafür, daß selbst Männer in den jungen Jahren Schwierigkeiten haben, eine Erektion aufzubauen. Junge Männer sind neugierig und vor allem der Reiz des Verbotenen lockt. Zu Beginn werden oftmals Abbildungen und Videos von „herkömmlichen“ Sexpraktiken gesucht, die ausreichen, um die jungen Männer anzuheizen und dazu zu bringen, sich selbst zu befriedigen. Doch über kurz oder lang reichen die Abbildungen und Videos einfacher sexueller Handlungen, die nicht selten leicht abfällig als „Blümchensex“ oder „Vanilla Sex“ bezeichnet werden, nicht mehr aus, sie langweilen eher. So begeben sich die jungen Männer auf die Suche nach neuen Reizen für die Masturbation und landen auf Pornoseiten, die sich auf eher spezielle Sexpraktiken spezialisiert haben.

Pornos wirken sich auf Sex im „Real Life“ aus

Durch den regelmäßigen Besuch der Seiten, auf denen speziellere Sexpraktiken gezeigt werden, werden die jungen Männer desensibilisiert, selbst wenn Sex im „Real Life“ bevorsteht, reichen die herkömmlichen Sexpraktiken nicht mehr aus, um die jungen Männer anzuregen. Desensibilisiert durch die speziellen Inhalte der Pornos haben die jungen Männer zudem den Eindruck, daß diese Praktiken weit verbreitet und auch bei den Frauen normal seien. Dies ist allerdings ein Irrtum, gerade junge Frauen, die ihre Sexualität erst langsam entdecken, haben oftmals von diesen speziellen Praktiken noch nie etwas gehört und sind eher angewidert, wenn sie aufgefordert werden, diese auszuführen. Die Folge ist, daß sich auch die Frauen zurückziehen.

Weit verbreitetes Phänomen

Dieser Fluch der Pornographie ist weit verbreitet. Aufgrund web-fähiger Smartphones können die Inhalte jederzeit und an jedem Ort konsumiert werden. Nicht selten werden die Inhalte mittels Smartphone bereits – der Reiz des Verbotenen und Verwegenen – auf dem Schulhof getauscht, so daß die Desensibilisierung bereits in sehr jungen Jahren beginnt. In den frühen 20er Jahren hat sich das Problem bereits gefestigt, viele junge Männer befinden sich in einem Teufelskreis, aus dem sie nur schwer wieder herauskommen. Es gibt für die Betroffenen jedoch Mittel und Wege, wieder aus dieser Spirale herauszutreten und erneut ein erfülltes Sexualleben zu genießen.

Erste Schritte: Rechner aus, Webseiten sperren

Der erste Schritt ist, wie bei allen schlechten Gewohnheiten, sich diese einzugestehen und einzustellen. Das heißt, die Pornoseiten nicht mehr anzusurfen und sein Leben zu entsexen. Mit einer speziellen Software können die betreffenden Seiten auch gesperrt werden. Angesichts der ständigen Verfügbarkeit von Sex, der die jungen Männer nahezu in allen Magazinen oder Fernsehformaten geradezu ins Auge springt, ist dieser Schritt nur ein Teilschritt und das gesamte Vorhaben allerdings nicht so ganz einfach. Daher ist es ratsam, sich Hilfe zu suchen. Dieser Vorschlag dürfte vielen Betroffenen zunächst nicht sehr zusagen, die Sucht nach Pornographie ist schließlich auch peinlich. Doch längerfristig ist Hilfe von außen die einzige Möglichkeit, den Teufelskreis zu durchbrechen und die Phase dauerhaft abzuschließen.

Beratungsstellen haben Adressen spezialisierter Therapeuten

Es muß auch niemandem peinlich sein, sich Hilfe zu suchen. Denn wie bereits erwähnt, ist das Phänomen weit verbreitet und den Therapeuten wohlbekannt. Viele Beratungseinrichtungen stellen Adressen von speziell geschulten Therapeuten zur Verfügung. In Gruppentherapien oder in gravierenden Fällen in Einzeltherapien kann das Problem langfristig aufgearbeitet und gelöst werden. Es ist auch ratsam, sich dem Partner zu öffnen, auch wenn es zunächst schwer fällt. Doch die schwere Zeit der Therapie fällt leichter, wenn Betroffene Unterstützung erfahren. Und kein Partner wird es den Betroffenen übel nehmen, wenn er sein Problem gesteht und um Hilfe bittet. Auch sein Ansehen wird nicht sinken.

Potenzmittel als begleitende Therapie

Zumeist sind diese Schritte auch nur weitere Teilschritte. Bei einer langjährigen Sucht nach Pornographie hat sich die erektile Dysfunktion oftmals auch tiefer manifestiert, so daß die Erektionsstörung zumindest temporär auch mit Medikamenten behandelt werden muß, damit diese ein Ende hat. Viagra, Cialis, Levitra, der Markt der Potenzmittel hält viele Präparate bereit, um die erektile Dysfunktion zu behandeln. All diese Präparate haben eigene spezielle Eigenschaften, die für jedes individuelle Bedürfnis geeignet sind.

Nur nach Abstimmung mit dem Arzt

Welches Präparat für wen geeignet ist, kann in einer Beratung mit dem Therapeuten herausgefunden werden. Es ist nicht ratsam, selbst zu experimentieren. Zudem die originalen Potenzmittel in Deutschland, Österreich und der Schweiz ausschließlich auf Rezept erhältlich sind. Generika sind zwar rezeptfrei zu bekommen, doch auch in diesem Fall sollte zuvor ein Arzt aufgesucht werden. Nur so kann die Sucht nach Pornographie und die damit verbundene erektile Dysfunktion effektiv und nachhaltig behandelt werden.

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